Wer in die bunte Welt der Potenzmittel einsteigen möchte sieht sich einer enormen Vielzahl von Präparaten gegenüber stehen. Schallender und bunter könnte die Welt der Potenzpillen und Potenzmittel gar nicht sein. Dieses fängt an bei historisch eher zweifelhaften Potenzmitteln aus Fernost wie zerstoßenes Nashornbein oder zerriebene Tigerkralle und geht hin bis zu Potenzmittel, welche man online kaufen kann, der Wirkstoff aber doch eher fraglich ist. Die Trends der rezeptfrei erhältlichen Potenzpillen, seien sie online zu kaufen oder zu bestellen folgt einem Krankheitsbild, über das man eher schweigt. Impotenz ist ein Thema in unserer heutigen Gesellschaft, welches gerne Tabuisiert wird. Kein Wunder, warum der Markt in der Pharmaindustrie und bei windigen Scharlatanen so umkämpft ist. Bevor man den Weg zum Urologen wagt, so ist es doch einfacher im Selbstversuch sich Potenzmittel online zu kaufen oder zu bestellen, zumal die meisten phytotherapeutischen (pflanzlichen) Potenzmittel rezeptfrei erhältlich sind. Im Internet bestehen abertausende Webseiten, bei denen man Potenzmittel online bestellen oder online kaufen kann.
Neben historisch bekannten volkstümlichen Potenzmitteln (spanische Fliege) und meist unwirksamen unseriösen Mitteln, die in Illustrierten angeboten werden, sind von der pharmazeutischen Industrie in der letzten Zeit viele neue, medizinisch nachweisbar wirksame Potenzmittel entwickelt worden, die man in Pillenform einnehmen kann. Bis auf wenige Ausnahmen sind diese Präparate ohne Rezept zu kaufen oder zu bestellen. Betroffene einer erektilen Dysfunktion sollten sich Potenzpillen nie am Arzt vorbei beschaffen, da dies unabsehbare schwerwiegende Folgeschäden nach sich ziehen kann. Bei vielen Erkrankungen müssen vor der Verabreichung von Medikamenten bestimmte Erkrankungen ausgeschlossen sein.
Ein kurzer Blick in die Historie zeigt, dass die Spanische Fliege fast zeitgleich mit der chinesischen Medizin als Potenzmittel existierte. Der Wirkstoff Cantharidin wurde aus dem zerriebenen Pulver des tatsächlich existierenden spanischen Käfers gewonnen und wurde seinerzeit als Potenzpille verkauft. Da die Einnahme dieses Pulvers sehr rasch zu einer Überdosierung und somit zu einer Schädigung des zentralen Nervensystems und Kollabierung der Leber und der Nieren führt, ist der Wirkstoff nur noch in homöopathischen Dosen erhältlich.
Die Leipziger Klinik war maßgeblich an den Untersuchungen zu Wirkungen und Nebenwirkungen einer Potenzpille beteiligt, welche man auch online bestellen kann. Hierzu wurde eine Testreihe von 20 Patienten, deren Potenzstörungen durch Diabetes, Bluthochdruck oder Operationsfolgen bedingt waren, ausgewählt. 18 der 20 Teilnehmer konnten durch dieses Potenzmittel eine zufriedenstellende Erektion erzielen, d. h. Geschlechtsverkehr war wieder möglich. Die behandelnden Ärzte halten die Potenzpille für ein geeignetes Therapiemittel zur Bewältigung von Erektionsstörungen, die durch Gefäßerkrankungen oder Operationsfolgen bedingt sind. Potenzpillen kommen auch als "Anschubhilfe" bei psychisch bedingten Potenzstörungen in Frage. Allerdings zeichnet sich die Tendenz ab, dass die Wirkung der Pille im Laufe der Einnahmezeit nachlassen kann. Das hängt damit zusammen, dass Potenzpillen lediglich die Symptome, nicht aber die Ursachen von Potenzstörungen zu bekämpfen vermag.
Häufig wird außer Acht gelassen, dass die Fähigkeit zu Lust und Erotik nicht ausschließlich an organische Voraussetzungen geknüpft ist. Auch psychische Faktoren sind von Bedeutung: Partnerschaftsprobleme, Stress oder Minderwertigkeitsgefühle. Sexualwissenschaftler schätzen, dass 60 Prozent aller Potenzstörungen eine seelische Ursache haben. In diesen Fällen ist eine Sexualberatung angebracht, auch wenn diese Möglichkeit von den meisten Frauen und Männern wegen der großen Intimität nicht genutzt wird. Die Erfolgschancen einer Beratung - z. B. bei Pro Familia - sind jedoch außerordentlich gut. In Einzel- oder Partnergesprächen mit einem Psychologen werden die möglichen Ursachen der Potenzprobleme aufgeklärt: ein erster Schritt zur nachfolgenden, allmählichen Lösung psychischer Blockierungen und zur Beseitigung von Partnerschaftskonfliken. Weniger geeignet sind Wochenend-Kurse, um Lust und Liebe kennen zu lernen. Mit "SEXTRA" bietet Pro Familia auch einen Informations- und Aufklärungsdienst speziell für Jugendliche an.
Eines haben alle chemischen Potenzpillen gemeinsam, sei es nun ob man diese Potenzmittel online bestellt oder kauft oder diese Potenzmittel von seinem Arzt verschrieben bekommt: Sie enthalten einen so genannten PDE-5-Hemmer (Phosphodiesterase-5-Hemmer). Meist werden solche Medikamente nach Operationen an der Prostata verabreicht, zumal das hormonelle Lustzentrum und die Nervenbahnen die zu einer Erektion führen im Prostatabereich nahe beieinander liegen.
Auch einfachen Lebensmitteln wird ein stimulierender Wirkstoff nachgesagt. Schon aus Artenschutzgründen ist von getrockneter Haifischschwanzflosse des weißen Hais abzuraten. Hier in Europa hält man sich eher bedeckter und zieht gerne den Sellerie, davon die Staude und nicht die Knolle, in Betracht. Auch der Wirkstoff der Muskatnuss oder der Avocado darf hier nicht unerwähnt bleiben. Zu bemerken ist hierbei, dass diese Gemüse ungegart eingenommen werden, um die Wirkstoffe durch Erhitzen nicht zu zerstören. Geschichtlich gesehen zählt auch die Tomate dazu, doch ist hier eher Sigmund Freud Vater des Gedankens. Sowohl aus den Auszügen des Selleries und der Avocado als auch der Muskatmuss lassen sich Wirkstoffe isolieren, aus denen man pflanzliche und Unbedenkbahre Potenzmittel herstellen kann, die sowohl online ohne Rezept bestellbar und käuflich erwerbbar sind.
Geht es nach den Ergebnissen südafrikanischer Forscher, könnten Präparate zur Behandlung der Erektilen Dysfunktion die Chancen auf eine Vaterschaft auch auf anderem Weg erhöhen: Wie die Forscher der Universität Stellenbosch bei Untersuchungen mit der diesbezüglichen "Pionier-Pille" herausgefunden haben, zeigen sich Spermatozoen nach Einnahme der Substanz offenbar bewegungsfreudiger und binden leichter an die Oberfläche einer Eizelle. Zwar könnten Männer mit Potenzproblemen derlei Potenzpillen mitunter als "Zeugungshilfe" einsetzen, erklären die Forscher um Studienleiter Stefan S. du Plessis im Fachmagazin "Fertility and Sterility". Wie sich das Medikament auf Spermien und Samenflüssigkeit auswirkt, ist bis dato aber kaum untersucht worden. Folglich verabreichten sie 20 Probanden ohne Erektionsprobleme mehrfach entweder ein Scheinmedikament oder den Wirkstoff Sildenafil, wobei weder Mediziner noch Probanden wussten, wer welche Substanz erhielt. Eine eingehende Untersuchung der jeweils eine Stunde nach der Einnahme genommenen Samenproben ergab, dass sich die Spermatozoen schneller vorwärts bewegten. Zudem verbesserte sich laut Bericht die Fähigkeit, die die Eizelle umgebende Schicht aus Eiweiß- und Zuckerverbindungen zu durchdringen, um nahezu 50 Prozent. Fazit: Erektile Dysfunktions - Patienten bräuchten sich folglich keine Sorgen machen, dass ihre Fruchtbarkeit durch die kontrollierte Einnahme des Präparats Schaden nehmen könnte. Die Potenzpille könne mitunter sogar erfolgreich zur Verbesserung der genannten Faktoren beitragen, insbesondere im Zuge von Fruchtbarkeitsbehandlungen.
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